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2009-04-28

Die neueste "Spekulation" Berlusconis macht nicht einmal vor den Erdbebenopfern Halt: der G8 wird in L' Aquila abgehalten werden.

von Carmine Calvanese

Die politische Instrumentalisierung der Tragödie, die über die Bevölkerung der Abruzzen hereingebrochen ist, dauert an.

Der Ministerpräsident hat verkündet, dass der nächste G8, “vorbehaltlich” von Überraschungen, von La Maddalena nach L’Aquila verlegt werden wird.

Dem Ministerpräsidenten zufolge wird man 220 Millionen sparen, und auch die Probleme auf dem Gebiet der öfentlichen Ordnung werden durch die Verlegung entfallen, weil “Die no global es nicht über das Herz bringen werden, eine Stadt zu versehren, die bereits vom Erdbeben getroffen wurde”, sagte der Ministerpräsident. “Ich glaube wirklich nicht, dass sie die Lust und den Mumm haben würden, hierher zu kommen, um hart zu demonstrieren”.

PRC-Regionalrat erwiderte prompt. In einer Note liest man: "Ich möchte den Ministerpräsidenten informieren, dass die no global zusamen mit dem Zivilschutz eingetroffen sind – und vielerorts sogar lange vor ihr.

Piazza Carlo Giuliani

Hunderte Freiwillige von Rifondazione comunista, der sozialen Zentren, der Umweltgruppen, des katholischen Volontariats, der social forums haben Lebensmittel, Decken, Medikamente an die vom Beben getroffene Bevölkerung verteilt und Hilfeleistungen aller Art erbracht.

Ganz davon abgesehen, dass in den Reihen des der Zivilschutzes, der kein Eigentum des Staates ist (was dieser häufig vergisst), zahlreiche Personen engagiert sind, die sich mit den Werten der sozialen Gerechtigkeit identifizieren, die die Bewegungen gegen die neoliberale Globalisierung, die für die derzeitige Weltwirtschaftskrise verantwortlich ist, inspirieren.

Es ist kein Zufall, dass unsere Küche im Zeltlager in San Biagio schon am ersten Tag nach Carlo Giuliani benannt wurde.

Die Bewohner von L’Aquila haben von den no global nichts zu befürchten, während sie die Auswirkungen von jener Kultur der Illegalität und der Bereicherung, die Verstärker der vom Erdbeben verursachten Schäden gewesen sind schon auf ihrer Haut spüren konnten".

Source: http://www.umbrialeft.it/node/16957