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    <title>Feed - Gipfelsoli</title>
    <link>http://www.gipfelsoli.org/Copenhagen_2009</link>
    <description>Feed from Gipfelsoli</description>
    <copyright>GNU FDL - http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html</copyright>
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      <title>Neues im Klimagipfel-Prozess</title>
      <link>http://www.gipfelsoli.org/Copenhagen_2009/Copenhagen_2009/8932.html</link>
      <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>*Kopenhagener Polizei verliert 2. Instanz im Gerichtsprozess bez&#252;glich der Rechtfertigung von Massengewahrsamnahmen w&#228;hrend des COP 15 in Kopenhagen im Dezember 2009.*

Heute morgen, am 25.01.12, verk&#252;ndete das &#216;stre Landsret das vorl&#228;ufige Urteil in der 2. Etappe des COP15 Prozesses. Demnach verstiessen die Massengewahrsamnahmen beim Klimagipfel am 12.12.2009 gegen das d&#228;nische Grund- und Polizeigesetz und stellten zus&#228;tzlich einen Verstoss gegen Art. 3,5, 10 und 11 der Europ&#228;ischen Menschenrechtskoneventionen dar.
Damit verurteilte das Landesgericht die Kopenhagener Polizei zur Zahlung von insgesamt 2,3 Mio Dkr Entsch&#228;digung. Die einzelnen Summen liegen bei ca 2500-13.000 Dkr pro betroffener Person.
Insgesamt hatten 178 Menschen der 905 Demonstran_innen vom 12.12.2009 gegen das Vorgehen der Kopenhagener Polizei geklagt.</description>
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      <title>Copenhagen Mass Arrests During COP15 Ruled Illegal by Danish Court</title>
      <link>http://www.gipfelsoli.org/Copenhagen_2009/Copenhagen_2009/8930.html</link>
      <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>By Tom Schueneman

Danish court rules mass arrests by Danish police during COP15 climate talks were illegalTens of thousands protestors braved the bone-chilling cold and took to the streets of Copenhagen last year to protest the intractable stalemate and posturing that characterized the COP15 climate talks. Of those thousands, nearly 2000 were preemptively arrested and detained by Danish police.

A Danish court ruled this week that all mass, preemptive arrests made between December 11th and 16th 2009 were illegal, ordering the police to pay between 5,000 9,000 DKK (about $887 to $1600) to each of the 250 protestors who have thus far issued complaints on their treatment by police.

    &#8220;This is a really important outcome,&#8221; said Nina Liv Br&#248;ndum, who was arrested on December 12th. &#8220;It means that people don&#8217;t have to fear getting randomly arrested when they go to demonstrations, which many of us experienced during the Climate Summit. It was a very rough experience, not only because we were treated cruelly but because we were denied our most fundamental rights.&#8221;</description>
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      <title>Party: COnsequences</title>
      <link>http://www.gipfelsoli.org/Copenhagen_2009/Copenhagen_2009/8887.html</link>
      <pubDate>Fri, 28 Oct 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>*Soliparty f&#252;r Tannie und Stine am 29. Oktober in der K9*

Beim Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009 ist der d&#228;nische Staat mit massiver Gewalt gegen jeden Protest vorgegangen - die Bilder der Gefangenen, die bei Minusgraden stundenlang auf der Stra&#223;e sitzen mussten, gingen um die Welt. Dieses Jahr gab es ein neues Urteil gegen zwei Aktivistinnen: Stine und Tannie sollen in Haft, weil sie im Rahmen einer Aktion zivilen Ungehorsams "push" gerufen haben sollen. F&#252;r den d&#228;nischen Staat ist das Rufen gleichbedeutend mit dem &#8222;Aufruf zu Gewalt gegen Polizeibeamt_innen, schwerem Vandalismus und schwerer St&#246;rung der &#246;ffentlichen Ordnung&#8220;. Tanzt mit uns zu Techno, bouncy beats und funky deep house gegen diesen Wahnsinn. Alle Einnahmen gehen an Stine und Tannie, um sie bei den Prozesskosten zu unterst&#252;tzen.</description>
    </item>
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      <title>Polizeiskandal in D&#228;nemark: Schn&#252;ffeln, um zu denunzieren</title>
      <link>http://www.gipfelsoli.org/Copenhagen_2009/Copenhagen_2009/8884.html</link>
      <pubDate>Wed, 12 Oct 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>*Eineinhalb Jahre nach dem Klimagipfel in Kopenhagen wurden politische Ansichten und Privatleben von DemonstrantInnen und deren Bekannten durchleuchtet.* von REINHARD WOLFF

STOCKHOLM taz | Die d&#228;nische Polizei kann eine schwere Niederlage, die sie beim juristischen Nachspiel um den Weltklimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009 erlitten hatte, offensichtlich nicht verwinden. Sie hat nun nachtr&#228;glich TeilnehmerInnen legaler Demonstrationen und deren Bekanntenkreis durchleuchtet. Damit wollte sie Anhaltspunkte finden, um die friedlichen Absichten der Betroffenen in Frage zu stellen.

Im Dezember 2010 hatte ein Gericht in Kopenhagen die aufgrund der speziellen "L&#252;mmel-Gesetzgebung" erfolgten "vorbeugenden" Massenverhaftungen von rund 2.000 DemonstrantInnen f&#252;r ungesetzlich erkl&#228;rt. Damit hatte die Polizei angeblich drohende Ausschreitungen und Blockaden verhindern wollen. 178 der vor&#252;bergehend Festgenommenen, die stundenlang auf kaltem Asphalt sitzen mussten, hatten geklagt und recht bekommen. Denn durch diese Aktion sei gegen die Verfassung und gegen die Menschenrechte versto&#223;en worden, entschied das Gericht (vgl. taz v. 17. 12. 2010). Der Staat wurde zu Schadensersatzzahlungen zwischen umgerechnet 700 und 1.200 Euro verurteilt.</description>
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      <title>Denmark Gives Suspended Sentences To Greenpeace Activists For Crashing Climate Summit Banquet</title>
      <link>http://www.gipfelsoli.org/Copenhagen_2009/Copenhagen_2009/8866.html</link>
      <pubDate>Mon, 22 Aug 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>A Danish court on Monday handed two-week suspended sentences to 11 Greenpeace activists who gatecrashed a climate summit banquet in Copenhagen two years ago.

The activists unfurled a banner at a December 2009 banquet of world leaders after gaining access to the building in a limousine equipped with a false police light that joined a convoy of vehicles en route to the venue.

The Copenhagen City Court found the protesters guilty of trespassing, falsifying a license plate and impersonating a police officer. The Greenpeace Nordic office in the Danish capital, which planned the stunt, was fined 75,000 kroner ($14,500).

The activists included demonstrators from Spain, Switzerland, Norway and Netherlands.

In Belgium, 10 Greenpeace protesters were given one-month suspended sentences in March for a similar stunt at a 2009 European Union climate summit.</description>
    </item>
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      <title>&#187;Unsere Haft war eine politische Entscheidung&#171;</title>
      <link>http://www.gipfelsoli.org/Copenhagen_2009/Copenhagen_2009/8867.html</link>
      <pubDate>Sun, 21 Aug 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>*Greenpeace-Mitglieder stehen in Kopenhagen wegen Klimagipfel-Protest vor Gericht / Heute f&#228;llt das Urteil*

Juan L&#243;pez de Uralde baut zur Zeit die neue spanische Partei Equo mit auf. Von 2001 bis 2010 war er Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von Greenpeace Spanien. Im Dezember 2009 verschaffte er sich in Begleitung einer weiteren Aktivistin Zugang zum Empfang der d&#228;nischen K&#246;nigin f&#252;r die zum UN-Klimagipfel in Kopenhagen angereisten Staatschefs. Obwohl sie nur ein Transparent auf dem roten Teppich hochhielten, verbrachten sie und zwei weitere Greenpeace-Mitglieder 21 Tage in Untersuchungshaft. Am Freitag wurde verhandelt, heute wird das Urteil verk&#252;ndet. Ralf Hutter hat mit dem Aktivisten gesprochen.</description>
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      <title>Kurze Geschichte einer kurzen Geschichte</title>
      <link>http://www.gipfelsoli.org/Copenhagen_2009/Copenhagen_2009/8864.html</link>
      <pubDate>Wed, 17 Aug 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>*Die Klimagerechtigkeitsbewegung in der BRD*
_Von Mona Bricke | Tadzio M&#252;ller_

Diese kurze Geschichte der Klima(ge-rechtigkeits)bewegung bewegt sich irgendwo zwischen linker (Gegen-)Geschichtsschreibung und der Analyse eines produktiven Scheiterns. Ever tried, ever failed? Ja und ja, und trotzdem war&#8217;s richtig und n&#252;tzlich.

&#8222;Es gr&#252;nt so gr&#252;n&#8220; wenn des Kapitalismus&#8216; Bl&#252;ten bl&#252;hen

Der Kapitalismus steckt in drei Krisen, in einer politischen, einer &#246;konomischen und einer sozial-&#246;kologischen. Letztere, n&#228;mlich die eskalierende Klimakrise, ist zwar langfristig systemgef&#228;hrdend, sie enth&#228;lt aber auch das Potential die anderen Krisen systemstabilisierend zu &#252;berwinden: Ein sogenannter gr&#252;ner Kapitalismus, wird die Biokrise nicht l&#246;sen, denn kapitalistisches Wirtschaften kann, da es Grenzen nicht ertragen kann, auch nicht nachhaltig innerhalb sozio-&#246;kologischer Grenzen bleiben. Ein &#8222;gr&#252;ner Kapitalismus&#8220;, so unsere These, wird jedoch die Biokrise inkorporierend nutzen, um politischen Institutionen wieder Legitimit&#228;t zu verschaffen und neue Wachstumssektoren zu er&#246;ffnen, sei es in erneuerbaren Energien, &#8222;gr&#252;nen Autos&#8220;, oder &#196;hnlichem.

Klimawandel hinterm Ofen?

Trotz dieser Brisanz lockt das Thema Klimawandel in der radikalen Linken niemanden mehr hinter dem Ofen hervor, auch wenn das vor einigen Jahren noch anders war:</description>
    </item>
    <item>
      <title>Entsch&#228;digung f&#252;r Massenverhaftungen bei UN-Klimakonferenz 2009</title>
      <link>http://www.gipfelsoli.org/Copenhagen_2009/Copenhagen_2009/8759.html</link>
      <pubDate>Wed, 09 Feb 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>*Betroffene sollten sich beim d&#228;nischen Anwaltsteam melden*

W&#228;hrend der Proteste gegen die neoliberale und neokoloniale Klimapolitik der
UN im Dezember 2009 in Kopenhagen wurden 2000 Aktivist_innen vorbeugend verhaftet. Der Gro&#223;teil der Festnahmen geschah w&#228;hrend der Gro&#223;demonstration am Samstag, aber auch w&#228;hrend der zahlreichen anderen Aktionen im Verlauf der Verhandlungswoche wurden Demonstrant_innen festgesetzt. Ein d&#228;nisches Gericht hat diese Grundrechte verletzende Ma&#223;nahme vor knapp einem Monat als illegal eingestuft. Anlass f&#252;r das gerichtliche Urteil war die Beschwerde von 250 Aktivist_innen aus D&#228;nemark, Schweden, England und Frankreich, die von den illegalen Verhaftungen betroffen waren. Ihnen wurde vom Gericht 9000 DK (1200 Euro) Schadensersatz zugesprochen.</description>
    </item>
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      <title>(KPH)Gewahrsamnahmen waren illegal</title>
      <link>http://www.gipfelsoli.org/Copenhagen_2009/Copenhagen_2009/8729.html</link>
      <pubDate>Wed, 22 Dec 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>Am 16. Dezember verk&#252;ndete das Amtsgericht Kopenhagen das Urteil im Prozess gegen die Massnahmen der Polizei w&#228;hrend der Demo am 12.Dezember 2009. Laut Urteil verstiessen diese gegen die Menschenrechte und waren somit illegal.
Desweiteren muss nun eine Entsch&#228;digung von 5000 bis 9000 Dkr( entspricht ca. 671-1204 Euro) Schmerzensgeld an die Betroffenen gezahlt werden.Trotz des Urteils ist immer noch einiges faul im Staate D&#228;nemark, denn statt Abschaffung pl&#228;diert der derzeitige Justizminister f&#252;r eine Versch&#228;rfung des &#8222;L&#248;mmelpakke&#8220; (Anti-Chaoten-Gesetz-Paket)
( Freie &#220;bersetzung und Zusammenfassung dreier Artikel von jeweils 16. und 20 Dezember 2010 von modkraft.dk, d&#228;nisches progressives Medienportal)</description>
    </item>
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      <title>Kopenhagen 2009: D&#228;nische Polizei brach das Recht</title>
      <link>http://www.gipfelsoli.org/Copenhagen_2009/Copenhagen_2009/8724.html</link>
      <pubDate>Fri, 17 Dec 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
      <description>*D&#228;nisches Gericht verurteilt Vorgehen der Polizei w&#228;hrend des letztj&#228;hrigen Klimagipfels. Auch Journalisten wurden bewusst angegriffen*

Vor gut einem Jahr kam es in der d&#228;nischen Hauptstadt Kopenhagen zu den bisher brutalsten Polizeiaktionen gegen Demonstranten in der rund 20j&#228;hrigen Geschichte der internationalen Klimaverhandlungen. Fast 2000 Menschen wurden &#8222;vorsorglich&#8220; festgenommen, meist unter extrem entw&#252;rdigenden Bedingungen. So mussten rund 1.000 Demonstranten am 12. Dezember 2009 bei Minustemperaturen mehrere Stunden auf der Stra&#223;e sitzend ausharren, zudem in unangenehmen Positionen. Sie waren am Rande einer Demonstration von 100.000 Menschen (umgerechnet auf deutsche Verh&#228;ltnisse w&#228;ren das 1,5 Millionen Demonstranten) eingekesselt worden.</description>
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