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Informationsquelle: ami – Agenzia Multimediale Italiana (Nachrichtenagentur). Übersetzung des Artikels:
G8. Das Verfahren wegen des Einfalls der Polizisten in die Diaz-Schule geht weiter
Genua, 15.09.2008 – Am Mittwoch, den 17. September wird im großen Saal des Justizpalastes in Genua das Verfahren gegen die 29 Polizisten (leitende Beamte, Funktionäre und Zugführer) wegen der in der Nacht vom 21. Juli 2001 während des G8 erfolgten Erstürmung der Schulen Diaz und Pascoli fortgesetzt. Zunächst werden einige Anwälte der Nebenklage das Wort ergreifen, die, insgesamt, ungefähr neunzig Geschädigte vertreten.
Source: http://www.agenziami.it/ultime/7095/G8+Riprende+il+processo+per+l+irruzione+dei+poliziotti+nella+scuola+Diaz/ weiter...
En 2001, plus de 300000 personnes sont venues à Gênes pour s’opposer au sommet du G8. Ils ont été nombreux à subir les terribles violences de la police.
Sept ans plus tard, les procès sont en train de se terminer. La maire de Gênes a invité les personnes concernées à une réconciliation publique.
25 personnes ont été condamnées (en novembre 2007) à 11 ans de prison pour des destructions matérielles comme des bris de vitrines. Comparativement, les 76 policiers impliqués n’ont été condamnés qu’à 5 ans de prison au maximum. 15 d’entre eux, accusés de tortures et d’abus de pouvoir, ont été reconnus coupables.
See video: http://www.genes2008.org/spip.php?article31
Source: http://www.genes2008.org/spip.php?article31
Ein Urteil ist besser als keins
Während des G8-Gipfels 2001 wurden in Genua einige hundert Globalisierungsgegner in der Polizeikaserne von Bolzaneto schwer misshandelt. Nach drei Jahren wurde der Prozess gegen Polizisten und Ärzte, die damals dort im Einsatz waren, abgeschlossen.
von Jens Herrmann
Nach drei Jahren Verhandlungszeit gab das Strafgericht in Genua sein Urteil gegen die 45 Angeklagten im »Bolzaneto-Prozess« bekannt: 30 Freisprüche und 15 Verurteilungen zwischen fünf Monaten und fünf Jahren. Sehr viel weniger, als die Staatsanwaltschaft gefordert hatte. Den Beamten wurden Amtsmissbrauch, Misshandlungen, unterlassene Hilfeleistung, Betrug und Nötigung vorgeworfen. Doch keiner der Verurteilten muss befürchten, jemals für diese Taten bestraft zu werden. Das Urteil erging in erster Instanz, und bereits in sechs Monaten können die Verurteilten eine Verjährung der Taten geltend machen.
Source: http://jungle-world.com/artikel/2008/30/22296.html weiter...
Wir sind alle Zeugen der Gewalt, nicht Opfer.
Wir sind hier, weil die Bürgermeisterin und die Stadt uns eine Gelegenheit geboten haben, unsere Geschichte zu erzählen.
Im Juli 2001 waren wir unter den dreihunderttausend Menschen, die nach Genua gekommen waren, um mit allen verfügbaren Mitteln gegen den G8 Gipfel zu protestieren. Am Donnerstag, den 19., am Freitag, den 20. und am Samstag, den 21., sind wir auf der Straße gewesen, um uns der neoliberalen Globalisierung und der Herrschaft des Profits über unsere Leben zu widersetzen.
Source: email weiter...
Heute fand in Genua die jährliche Gedenkdemonstration für die Ermordung von Carlo Giuliani statt. Die Demonstration war dieses Jahr eingebettet in zahlreiche Veranstaltungen rund um die Urteile im „Bolzaneto-Verfahren“. Letzte Woche wurden Urteile gegen 15 Cops wegen der Mißhandlungen in der Polizeikaserne Bolzaneto verhängt. 30 wurden mangels Beweisen freigesprochen.
An der Demo beteiligten sich schätzungsweise gut 500 Menschen aus unterschiedlichen Spektren. Zuvor hatte es eine Aktion vor dem Rathaus in der Via Garibaldi gegeben, um auf die Verfahren gegen 25 AktivistInnen aufmerksam zu machen die letzten November zu hohen Haftstrafen verurteilt wurden. Die genueser Bürgermeisterin hat eine Einladung kurzerhand rückgängig gemacht.
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Drei Jahre dauerte der Prozess gegen 45 Polizisten, Vollzugsbeamte und Mediziner, die mehr als 90 Demonstranten beim G8-Gipfel im Juli 2001 in Genua misshandelt haben sollen. Diese Woche wurden die Urteile gefällt - und sorgen am Jahrestag des Gipfels für Enttäuschung und Proteste.
Source: http://www.stern.de/politik/panorama/:G8-Urteile-Genua-Suspendierung-Rechtsstaates/631695.html weiter...
Die Staatsanwaltschaft in Genau hat nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen beim G-8-Gipfel in Genau Haftstrafen für 28 Polizisten gefordert. Den Polizisten wird vorgeworfen eine Schule in der Globalisierungsgegner schliefen gestürmt zu haben.
Sieben Jahre nach den gewaltsamen Zusammenstößen mit Globalisierungsgegnern beim G-8-Gipfel in Genua sollen 28 Polizisten nach dem Willen der Staatsanwaltschaft insgesamt knapp 110 Jahre in Haft. Vor einem Gericht in der norditalienischen Stadt beantragte sie Haftstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag berichtete. Im Fall eines weiteren angeklagten Polizisten plädierte sie auf Freispruch. Fünf Jahre Haft forderte die Staatsanwaltschaft den Angaben zufolge gegen einen Polizisten, der in einem Nachtlager der Demonstranten zwei Molotow-Cocktails versteckt haben soll, mit denen die Beamten später beweisen wollten, dass die Zusammenstöße von den Globalisierungsgegnern provoziert worden seien.
Source: http://www.focus.de/politik/diverses/italien-haftstrafen-wegen-polizeigewalt-beim-g-8-gipfel-in-genua-gefordert-_aid_318648.html weiter...[Media G8way | Gipfelsoli Infogruppe]
Pressemitteilung 18. Juli 2008
Gestern hat die genuesische Staatsanwaltschaft in einem weiteren Verfahren gegen 28 Polizisten Haftstrafen wegen Körperverletzung und willkürlicher Hausdurchsuchung von insgesamt 128 Jahren gefordert. Am 21. Juli 2001 hatte die Polizei die Diaz- und Pascoli-Schule gestürmt und 93 teils schlafende AktivistInnen schwer mißhandelt. Mit einer Urteilsverkündung wird im Herbst gerechnet.
Am Dienstag begann in Genua eine Aktionswoche anläßlich des Todestages von Carlo Giuliani und den Urteilen im “Bolzaneto-Verfahren”. Ebenfalls am Dienstag waren 15 Polizisten wegen Mißhandlungen im temporären Gefängis der Polizeikaserne Bolzaneto verurteilt worden. Die Urteile, die unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft und Nebenklage blieben, sorgten für heftige Kritik.
weiter...Tuesday 22 july 2008 | 5.30 Pm | Munizioniere di Palazzo Ducale, Genoa

Speakers:
Rom - Die Polizisten begrüßten ihre damaligen Opfer, festgenommene Globalisierungsgegner, mit „Willkommen in Auschwitz“, sie mussten sich nackt ausziehen und „Viva il Duce“ rufen. Männer mussten stundenlang in erniedrigenden und schmerzhaften Stellungen verharren, Frauen wurden Massenvergewaltigung „wie in Kosovo“ in Aussicht gestellt. Sie wurden geschlagen, verhöhnt, erniedrigt, mit brennenden Zigaretten gequält. Sie erlitten Rippenbrüche, Hirnerschütterungen, Rissquetschwunden und Blutergüsse.
Source: http://www.tagesspiegel.de/politik/international/G-8-Gipfel-Genua;art123,2572986 weiter...