
Vier Jahre ist es her seit jenem G8- Gipfel im schottischen Gleneagles der britische Premierminister Tony Blair präsentierte 2005 als Vorsitzender des damaligen G8-Gipfels im schottischen Gleneagles, sekundiert von Bob Geldof‘s Live8- Kampagne, den durch die G8 ausgearbeiteten Aktionsplan (1) für die Armutsbekämpfung und Unterstützung Afrikas. Der Aktionsplan wurde als historische Chance gepriesen. Die hohen, durch die UNO im Jahr 2000 gesteckten Millenniumsziele (2), sollten nun auch für den vergessenen Kontinent medienwirksam in Angriff genommen werden. Zeit genug um zurück zu schauen und zu betrachten was eigentlich aus den schönen Versprechen geworden ist.
Source: http://de.indymedia.org/2008/07/222173.shtml weiter...
Am 12.Juli fand in Tokyo eine Demonstration in Solidarität mit den 3 politischen Gefangenen vom NoG8-Protest in Sapporo statt. Es haben fast soviele Leute teilgenommen, wie bei der No-G8 Demo vor einer Woche in Tokyo. Diesmal war die Stimmung jedoch um einiges aufgeweckter.
Viel mehr gibt es auch eigentlich nicht zu schreiben: Hunderte Menschen forderten die sofortige Freilassung der 3 Freunde, die während der Proteste in Saporro (Hokkaido) festgenommen worden waren (siehe: . Einer von ihnen war der Fahrer des Lautsprecherwagens, die anderen Beiden Dj's auf dem Wagen – allesamt wurden aus unerklärlichen Gründen brutal festgenommen.
Katibougou (AFP) — In Mali sind mehrere hundert Menschen zu einer G-8-Gegenveranstaltung zusammengekommen. "Die Regierung der G-8-Staaten, sehr industrialisierte Länder, sind am stärksten für den Klimawandel und die internationale Lebensmittelkrise verantwortlich", sagte Organisatorin Barry Arminata Toure bei der Eröffnung in der Stadt Katibougou. Dafür müsse es "verlässliche und dauerhafte" Lösungen geben. Der "Gipfel der Armen" will sich besonders mit der Situation der Frauen und der jungen Menschen auf dem afrikanischen Kontinent befassen.
Source: http://afp.google.com/article/ALeqM5hr6KRASstnPni2IhWdLURRccbLNw weiter...
Vom 7. bis zum 9. Juli 2008 fand im am Toya-See liegenden Hokkaido in Japan das diesjährige Treffen der "Group Of Eight", dem sog. G8 statt. Die Proteste gegen den G8-Gipfel in Japan waren aus Sicht der Veranstalter ein Erfolg (eng). An der Demonstration am 5. Juli hatten sich 5000 Personen aus Japan und etwa anderen 50 Ländern beteiligt. Die Die Einschränkungen des Versammlungsrechts gelten als beispiellos in der Geschichte der G8. [...]
Source: http://de.indymedia.org/2008/07/221793.shtml weiter...
Mit der Pressekonferenz und der “Declaration of Participants in the International Solidarity Days of the G8 Action Network” ist unsere Aufenthalt in Japan zum Ende gekommen. Die Bilanz für die OrganisatorInnen der Protestaktivitäten dieses Netztwerks ist positiv, auch wenn allen klar ist, dass sie sehr klein waren. Die „große“ Demonstration brachte etwa 5000 Menschen auf die Straße, es gab alternative etwa 80 alternative Veranstaltungen und ca. 350 Menschen in den Camps. Die Bedeutung für Japan ist dies jedoch enorm, ist es doch das erste Mal, dass sich in Japan eine kritische Zivilgesellschaft in dieser Form zu Wort gemeldet hat, erklärte Yoko Akimoto von Attac Japan.
Source: http://g8japan.wordpress.com weiter...[Toyoura Camp Press Group | Gipfelsoli Infogruppe]
Pressemitteilung 8. Juli 2008
Heute morgen starteten wieder Demonstrationen von den Camps rund um den Lake Toya. Die Anti-G8-AktivistInnen haben sich in 3 Camps versammelt: Toyoura, Soubetsu und Da-te. Ungefähr 400 zelten in Toyoura. Dort sind auch die meisten AusländerInnen untergekommen.
Gestern startete eine Gruppe von 50 DemonstrantInnen vom Toyoura-Camp, um gegen den G8-Gipfel zu protestieren und Solidarität für die drei Verhafteten vom 5. Juli in Sapporo auszudrücken. Einen Kilometer vor dem Camp wurden sie von 100 Polizisten gestoppt. Die DemonstrantInnen bestanden auf ihr Demonstrationsrecht, mussten jedoch zum Camp zurückkehren.
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Um 5:30 Uhr morgens: Aufbruch per Bus zum Toyoura Camp, eines der beiden Camps etwa 26 km vom Austragungsort des Gipfels. Etwa 25 km vor Ankunft wurde der Bus an einer Straßensperre der Polizei angehalten. Einer der Organisatoren eines der drei alternativen Mediencenter, bemühter sich um die üblichen Klärungen. Er gab bekannt, dass die Insassen des Busses alle registrierten Personen der unabhängigen Citizen Media Centers wären. Auf die Frage eines Beamtes nach seinem Namen, antwortet er mit seine Verweigerung sich auszuweisen. Das war für die Polizei ok.
Wir durften weiter fahren und kamen um 8 Uhr im Camp an: Wolkenverhangene sattgrüne Bergrücken, Blockhütten –und Zelte.
Heute gegen Mittags fanden in der Odori Park zwei Veranstaltungen statt.
Auf der einen Seite des Parks machten die Rechten eine ihrer typischen Kundgebungen. Laute Sprüche und Menschenfeindlichen Parollen störten die Ruhe des Parks. Allerdings blieb niemand stehen um das zu hören.
Auf einer Straßenseite stehen typische Wagen der Nazigruppen in Japan. In der Regel sind diese Militärgrün. Warum gerade diese Blau sind, kann uns keiner erklären.
Die Schriftenzüge sagen: “Wir unterstützen die Polizei” “Tötet die kommunistische Guerilla“
[No! G8 Legal Team | Media G8way | Gipfelsoli Infogruppe]
Pressemitteilung 7. Juli 2008
Die japanische Polizei eskaliert weiterhin die Repression gegen GipfelgegnerInnen. Die Demonstration am 5. Juli mit 5. 000 TeilnehmerInnen wurde von mehreren tausend Polizeikräften in Kampfausrüstung umzingelt. Mindestens vier Personen, darunter ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters, wurden festgenommen. Bei einer anderen Festnahme zerschmetterten Polizeibeamte das Fenster eines Lautsprecherwagens und zerrten den Fahrer heraus. Aufnahmen zeigen wie er vor Schmerzen schreit, als die Polizei ihn aus dem Wagen zerrt, denn sein Bein war unter dem Steuer eingeklemmt. Wenige Stunden nach der Demonstration hatte das Legal Team schon zahlreiche Berichte über Polizeimißhandlungen dokumentiert.
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Dienstag 8 Uhr morgens - Aktion im Toyoura - Camp
Morgen (Dienstag) um 8 Uhr wird eine Demonstration vom Toyoura - Camp in die Richtung des G8 - Treffens starten.
Heute mittag ging eine Gruppe von 50 japanischen und internationalen Aktivisten vom Toyoura - Camp zum Bahnhof, um gegen den G8 - Gipfel zu protestieren und Solidaritaet fuer 3 Anti - G8 - Aktivisten auszudruecken, die am 5. Juli verhaftet wurden. Einen Kilometer vor dem Camp wurden sie von ueber 100 Polizisten gestoppt. Die Polizei erzaehlte den Demonstranten, dass dieser Marsch nicht angemeldet sei. Die Demonstranten bestanden auf ihr Recht, zum Bahnhof zu gehen, mussten sich letztendlich jedoch zurueckziehen.
Source: http://de.indymedia.org/2008/07/221596.shtml weiter...