
Autos brannten, Farbbeutel flogen – in einer beispiellosen Serie waren Hamburger Politiker und Wirtschaftsgrößen das Ziel der Täter. Die Fahnder sind offenbar hilflos.
Der militante Protest gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm begann zwei Jahre vor dem eigentlichen Treffen. Mit einem lauten Knall gegen 3 Uhr in der Nacht des 28. Juli 2005 ging die Mercedes-Limousine des damaligen Chefs der Norddeutschen Affinerie, Werner Marnette, vor dessen Haus in Hollenstedt (Niedersachsen) in Flammen auf. Linke Globalisierungsgegner hatten die Reifen angezündet. Es war der Auftakt zu einer beispiellosen Serie von Anschlägen gegen Wirtschaftsgrößen und Politiker. Es ist eine Serie, die unaufgeklärt ist. Weder der Staatsschutz der Polizei noch der Verfassungsschutz haben drei Jahre nach dem Start irgendwelche Erkenntnisse, wer dahinter steckt.
ES GIBT ZU VIELE BUNDESWEHRFAHRZEUGE
Mit unserer Aktion reagieren wir auf die §129- und §129a-Verfahren der Bundesanwaltschaft (BAW) vom Mai, Juni und Juli 2007 gegen insgesamt 36 Beschuldigte aus der radikalen Linken.
Dies ist unser Mobilisierungsbeitrag für die Antirepressionsdemo am 15.12.2007 in Hamburg.
Wir feiern mit dieser Aktion die Aussetzung der Haftbefehle gegen drei Genossen, denen der Versuch vorgeworfen wird, drei LKWs der Bundeswehr mit Brandsätzen auszumustern.
Nur wenige Täter aus der linksextremen Szene wurden bislang gefasst. Bei der Fahndung geraten die Ermittler an ihre Grenzen
Die Meldungen aus dem Polizeipräsidium sind immer nur drei, vier Zeilen lang: „In der Nacht zündeten Unbekannte in der XY-Straße ein Fahrzeug der Marke ABC an. Da ein politischer Hintergrund nicht auszuschließen ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.“ Gestern musste die Polizei vier dieser Meldungen schreiben: In Kreuzberg, Moabit und Prenzlauer Berg gingen vier Fahrzeuge der Bahn, des Autoverleihers Sixt und Energiekonzerns Vattenfall in Flammen auf, drei daneben stehende Wagen wurden beschädigt.
Damit haben unbekannte Täter mutmaßlich aus der linksextremistischen Szene in diesem Jahr bereits 101 Brandanschläge verübt. Insgesamt 112 Autos wurden zerstört, drei mal so viel wie im Vorjahr. Dutzende weitere Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Geschätzter Schaden: mehr als zwei Millionen Euro.
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Die Anschläge richten sich gegen die Autos von Großkonzernen und private Luxuskarossen - seit Monaten gehen in Berlin immer wieder Fahrzeuge in Flammen auf. Nun hat die Serie einen neuen Höhepunkt erreicht: Die Polizei meldete am Dienstag den 100. Brandanschlag in diesem Jahr, bei dem die Behörde einen politisch motivierten Hintergrund vermutet.
Damit haben die Täter allein bis zum Spätherbst knapp dreimal so oft zugeschlagen wie im gesamten vergangenen Jahr, in dem „nur“ 36 Fälle gezählt wurden. Ins Visier der Täter geraten vor allem teure und hochwertige Limousinen. Aber auch Mitarbeiter der Deutschen Bahn, von Siemens und dem Stromkonzern Vattenfall entdeckten bereits ausgebrannte Firmenwagen.
In der vorläufigen Bilanz dieses Jahres schlagen vor allem die Ereignisse rund um den G8-Gipfel Anfang Juni in Heiligendamm zu Buche, als in Berlin so viele Autos wie nie in diesem Jahr brannten.
Source: www.handelsblatt.com weiter...wir haben in der nacht von 2.auf 3. August 2007 in der Schönhauser Allee einen PKW des Bundesverfassungsgericht in Brand gesetzt. Damit möchten wir ausdrücklich unsere Wut über das unsägliche Staatsschutz und BKA Konstrukt der angeblichen Militante Gruppe Verhaftungen vom Dienstag audrücken. Mit den hanebüchenen Argumenten der Bundesanwaltschaft wird jede/r linkradikale der Politikwisssenschaft oder Soziologie studiert hat und sich für bestimmte Themen interessiert, dazu arbeitet zum poteniellen MG Mitglied.
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Dokumentation einer Anschlagserklärung aus zeck 139
Es geht nicht darum, ob es eine Mutige gibt, um eine Wahrheit auszusprechen, sondern darum, zu zeigen, wer die Macht hat, seine Lüge als Wahrheit zu verkaufen.
Als Antwort auf die G8-Razzia der Bundesanwaltschaft vom 9.5.07 haben wir heute den Mercedes von BILD-Chefredakteur und Herausgeber Diekmann, HH-XY 1191, vor seinem Haus in der hamburger Brahmsallee 89 angezündet.
Unsere Wahrheit ist:
Bild lügt, hetzt, erniedrigt, mordet, vergewaltigt jeden Tag neu mit 3,5 Millionen verkauften Exemplaren.
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Brandanschläge auf Autos halten die Berliner Polizei auf Trab / Vandalismus-Wettstreit zwischen autonomen Gruppen
Berlin. In der Nacht zum Mittwoch zum Beispiel traf es einen Chrysler, einen BMW, einen Mercedes und zwei Jeeps. In nicht einmal eineinhalb Stunden brannten die fünf Autos aus. Mit simplen Brandsätzen hatten sich Unbekannte eine Feuerschneise durch die Berliner Bezirke Friedrichshain und Mitte geschlagen. Von den Tätern fehlt jede Spur.
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Buchautor zum Thema: Brennpunkt Deutschland. Warum unser Land vor einer Zeit der Revolten steht.
Eine jetzt bei SPIEGEL ONLINE vorgestellte Umfrage belegt: Viele der Demonstranten von Heiligendamm befürworteten während des G8-Gipfels die harte Gangart des militanten schwarzen Blocks. Alles Zufall, oder Anzeichen der demokratischen Erosion? Für die Bestsellerautoren Marita Vollborn und Vlad Georgescu steht fest: Die Zeichen stehen auf Sturm. Spätestens seit Einführung der Hartz-Gesetze formiert sich in Deutschland ein massiver, teils militanter Widerstand gegen den Staat. Großdemonstrationen, Randale und Anschläge könnten schon bald das Straßenbild bestimmen – unabhängig vom G8-Gipfel in Heiligendamm. Eine unliebsame Tatsache, die kaum ein Politiker wahrhaben will. Mit solchen Thesen wartet das Buch „Brennpunkt Deutschland – Warum unser Land vor einer Zeit der Revolten steht“ auf. Lifegen.de sprach exklusiv mit dem Co-Autoren des Werks, Vlad Georgescu, über die Risiken für Vater Staat.
weiter...Von Carolin Jenkner
Auch nach dem G-8-Gipfel reißt in Berlin die Serie von Brandanschlägen auf Autos nicht ab. Die Abfackel-Praxis wird inzwischen sogar im Internet dokumentiert: Fahrzeugtyp, Ort und Datum werden erfasst.
Die Autobrände in Berlin nehmen kein Ende. In der vergangenen Nacht zündeten Unbekannte einen Audi A4 in Friedrichshain an. Das Auto brannte aus. Ein daneben stehender Toyota wurde ebenfalls beschädigt. In der Nacht zu Montag brannte ein Mercedes in Kreuzberg. Die Polizei geht in beiden Fällen von einem politischen Hintergrund aus und vermutet, dass die Täter aus der linksautonomen Szene kommen. Deshalb hat nun der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.
weiter...Gestern nacht kam es in Zürich (Schweiz) offenbar zu einem Brandanschlag auf eine Mercedesgarage von DaimlerChrysler. Es wurde einen Bezug zum G8 hergestellt. Folgender Text ist heute auf der Homepage der zürcher Tageszeitung "Tages Anzeiger" zu lesen.
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