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2011-08-30

Münster: Veranstaltung: Genova 2001 – 10 Jahre danach

Pic: Berlin

Gesprächsrunde mit damals aktiven Linken zur Bedeutung und den Folgen der “Tage von Genua”

In diesem Jahr jähren sich die Proteste gegen den G8-Gipfel in Genua zum zehnten Mal. 2001 versammelten sich über 300.000 Menschen in der norditalienischen Hafenstadt, um gegen das Weltwirtschaftstreffen der Regierungschefs der acht reichsten und mächtigsten Industrieländer zu demonstrieren.

Die Gipfelproteste waren überschattet von brutaler Polizeigewalt: Die paramilitärischen Carabinieri griffen die Demonstrationszüge an. Während der Auseinandersetzungen erschossen sie den 23-jährigen militanten Linken Carlo Giuliani. Unzählige Demonstrierende wurden in den Straßen Genuas oder bei der nächtlichen Stürmung der Diaz-Schule, einem Schlafplatz der Gipfelgegner_innen, schwer verletzt. In den Polizeikasernen wurden die Gefangenen gefoltert und gedemütigt. Das Schlagwort von den „chilenischen Nächten“ brachte die Fassungslosigkeit über das Ausmaß der Polizeigewalt zum Ausdruck, das viele in einem EU-Staat nicht für möglich gehalten hätten.

Source: http://antifalinkemuenster.blogsport.de/2011/08/26/veranstaltung-genova-2001-10-jahre-danach/ weiter...
2011-07-30

Berliner Aktivisten zehn Jahre nach dem G8-Gipfel in Genua

Download der kompletten Sendung (186 MB, 80 min, mp3) hier

Die Ereignisse beim G8-Gipfel 2001 in Genua haben viele damals Aktive traumatisiert hinterlassen. Für nachrückende Generationen, die sich heute politisch engagieren, ist der damalige Höhepunkt der globalisierungskritischen Bewegung zum Mythos geworden. Der folgende Audiobeitrag bringt damals Beteiligte und junge Globalisierungsgegner aus Berlin zusammen. Wie hat Genua ihr Leben beeinflusst? Was geschieht nun mit den Erfahrungen und Erlebnissen von damals?

Source: http://reifenwechsler.podspot.de/post/berliner-aktivisten-zehn-jahre-nach-dem-g8-gipfel-in-genua/ weiter...
2011-07-23

[Aachen] Demo für Carlo Giuliani

++ Gedenkdemo für Carlo Giuliani
++ 70 bis 100 Teilnehmer*innen
++ schikanöse Auflagen
++ Nazis im Umfeld des Endpunktes

Am Freitag, den 22. Juli fand in Aachen eine Demonstration in Gedenken an Carlo Giuliani statt. Carlo wurde 2001 im Rahmen der Proteste gegen den G8-Gipfel in Genua von Carabinieri (paramilitärische Polizeitruppen) gezielt erschossen. Sein Tod wurde in den Polizeikasernen Genuas, dem Austragungsort des Gipfels, mit Sekt und dem Hitlergruß gefeiert.

Doch die Ermordung Carlos war lediglich "die Spitze des Eisberges", wie es in einer Rede bei der Auftaktkundgebung am Theaterplatz hieß.

Source: http://de.indymedia.org/2011/07/312351.shtml weiter...
2011-07-22

Münster: Spontandemo für Carlo

Am Mittwochabend (20.7.2011) demonstrierten spontan ca. 30 bis 40 Antifaschist_innen in Münster (Westf.) zum Gedenken an Carlo Giuliani.
Am Mittwochabend (20.7.2011) demonstrierten spontan ca. 30 bis 40 Antifaschist_innen in Münster (Westf.) zum Gedenken an Carlo Giuliani. Anlass war der 10. Jahrestag der Ermordung von Carlo, der während der Anti-G8 Proteste im italienischen Genua durch die Bullen erschossen wurde. Die Demonstration zog geschlossen und lautstark mit Pyrotechnik (auf Böller wurde bewußt verzichtet) durch die Innenstadt. Unter anderem wurden Parolen wie: "Genua das war Mord - Widerstand an jedem Ort", "No Justice, No Peace - fight the Police" und ähnliches gerufen.

Source: http://de.indymedia.org/2011/07/312302.shtml weiter...
2011-07-21

Bisschen Kiezrabatz

von Jesse-Björn Buckler

Es kommt selten vor, doch manchmal freue ich mich über meine eigenen Irrtümer. So lag ich mit meiner pessimistischen Einschätzung der »Carlo Giuliani-Gedenkdemo« völlig falsch. Die Demons­tration sollte am Samstag in Berlin-Kreuzberg bei Einbruch der Dunkelheit beginnen und ganz bewusst ohne Einwilligung der Polizei stattfinden. Eine sympathische Idee, aber ohne Aussicht auf Erfolg, dachte ich. In der Vergangenheit endete autonomer Verbalradikalismus mit einer Ladung Pfefferspray und anschließender Verbringung in die Gefangenensammelstelle der Polizei. Auch die Berliner Polizei nahm die Sache offenbar nicht allzu ernst und verkündete großmütig am Treffpunkt, dass sich jetzt bitte mal ein Anmelder vorstellen solle. Statt eines einzelnen Verantwortlichen tauchte plötzlich ein vermummter schwarzer Block auf.

Source: http://jungle-world.com/artikel/2011/29/43638.html weiter...
2011-07-20

Strafen ohne Folgen

Pic: Grafitti

Verurteilungen, Freisprüche, Verjährungen, Straferlass – was aus den Verfahren nach der Gewalt bei den G8-Protesten in Genua wurde. von MICHAEL BRAUN

Sturm auf die Scuola Diaz: In der Nacht auf den 22. Juli stürmen hunderte Polizisten eine Schlafstätte der Globalisierungskritiker und schlagen in einer Prügelorgie dutzende Menschen krankenhausreif; einige Demonstranten tragen schwere Verletzungen davon. 93 Personen werden festgenommen, sie haben laut Polizei eine kriminelle Vereinigung gebildet. Als Beweis dienen zwei von der Polizei mitgebrachte Molotowcocktails. Im Jahr 2010 werden in zweiter Instanz 25 Polizisten, darunter viele hohe Beamte, wegen Körperverletzung und Fälschung von Beweismitteln zu bis zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Source: http://taz.de/Prozesse-nach-Genua/!74831/ weiter...
2011-07-17

Demo in Kreuzberg: Fotograf von Polizei festgesetzt

Pic: X-Berg

Ein Fotojournalist soll auf der Carlo-Giuliani-Demo Böller gezündet haben. Augenzeugen zufolge liegt eine Verwechslung vor. von MARTIN KAUL

Es war 22.55 Uhr, als der Zugriff erfolgte. Gerade war in der Waldemarstraße in Kreuzberg ein blau leuchtender Knallkörper unter einem Auto explodiert, da stürmte ein Trupp behelmter Polizisten in die sich bewegende Menge auf dem angrenzenden Mariannenplatz. Gezielt stürzten die Beamten von hinten auf einen Mann, griffen ihm ins Gesicht und streckten ihn zu Boden. Das Besondere: Der Mann ist Pressefotograf. Zeugen sagen: “Er hat nur seine Arbeit getan.”

Wie viele Fotografen, die in Kreuzberger Krawallnächten das Geschehen dokumentieren, trug Björn Kietzmann, der als freier Journalist auch für die taz arbeitet, zum Eigenschutz einen schwarzen Helm. Darauf die groß gedruckte weiße Signalaufschrift “PRESSE”. Doch weder dies noch sein Presseausweis nützten ihm etwas.

Source: http://taz.de/!74668/ weiter...
2011-07-17

[B] Unangemeldete Carlo Guiliani Gedenkdemo

Am 20.Juli 2001 wurde Carlo beim G8-Gipfel von Polzisten ermordet. Deshalb fand am 16.Juli 2011 Berlin eine Gedenkdemo statt die nicht angemeldet wurde. Über 1200 Menschen folgten dem Aufruf.
Eines vorneweg. Der Bericht ist an einigen Stellen bewusst vage gehalten, um es für die Bullen schwerer zu machen, wie z.B. wo kam wann wer woher. Vielleicht schafft ihr es ja, euren Mitteilungsdrang zu zügeln und NICHT(!) in den Ergänzungen jedes kleinste Detail zu offenbaren.

Ich fange mal mit dem Fazit an. Meinen Bericht könnt ihr ja im Anschluss lesen.

Source: http://de.indymedia.org/2011/07/311999.shtml weiter...
2011-07-15

“Eine andere Welt ist möglich.”

Plakat

10 Jahre nach Genua – Bewegung ist ein kollektives Gedächtnis.

Berlin: Openair-Video-Kino und Erlebnisberichte am 29. Juli

Eine neue Bewegung entsteht…

Vom 19. bis 21. Juni 2001 kamen in Genua rund 200.000 Menschen zusammen, um gegen die Politik der G8-Staaten zu protestieren – ein Protest, der mehr als symbolisch werden sollte. Bereits im September des Vorjahres war es gelungen, durch einen breiten Widerstand in den Straßen von Prag das 55. Jahrestreffes von IWF und Weltbank abzubrechen. Aufgrund der massiven Proteste mussten die Delegierten mit der U-Bahn evakuiert werden. Euphorisiert von diesem und anderen Erfolgen der noch jungen, globalisierungskritischen Bewegung zog es Mitte Juni 2001 ebenfalls Tausende ins schwedische Göteborg, um gegen das rassistische EU-Grenzregime auf die Straße zu gehen. Wie schon in Prag entlud sich die Wut auf Krieg, Unterdrückung und ungleiche Verteilung des Reichtums an den materiellen Gütern und Prestigeobjekten der Leistungs- und Warengesellschaft. Diese von Tausenden geübten Akte der Unversöhnlichkeit in den Straßen der kapitalistischen Metropolen schuf eine Art Selbstbewusstsein in weiten Teilen der globalen linken Bewegungen, ein Selbstbewusstsein, das sich über die Regeln staatlicher Ordnung bewusst hinwegsetzte. Weit über 30.000 Menschen aus den verschiedenen Ländern waren dazu entschlossen die “Rote Zone”, der Bannmeile um die Tagungsstätte der G8, zu überqueren und zu zeigen, dass die Bevölkerung bereit ist politische Entscheidungen selbst zu treffen und dass sie dafür keine Vertreter_innen benötigt.

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2011-07-14

Zum Helden wird man gemacht

Bei den Krawallen in Genua 2001 wurde der Demonstrant Carlo Giuliani von einem Polizisten erschossen. Die postheroischen sozialen Bewegungen brauchen keine Märtyrer mehr, doch der postdemokratische Staat erzeugt sie trotzdem.

von Georg Seeßlen

Auf den Demonstrationen in Ägypten waren in den vergangenen Tagen Transparente mit den Namen jener Menschen zu sehen, die von Polizei und Agenten ermordet worden waren. Die Getöteten erhielten ausdrücklich den Status von »Märtyrern«, und die neuen Demonstrationen gegen die Verschleppung der versprochenen Reformen und die Behinderung der Demokratisierung wurden in den Reden als aus Ausdruck einer »Verpflichtung« gegenüber den Toten gedeutet. Den Toten, die man als »Märtyrer« bezeichnet, sind die Lebenden, so ist es Sprach- und Mythengebrauch, »etwas schuldig«. Die historische Aufgabe, für die sie gestorben sind, muss erledigt und gleichzeitig muss ihr Tod durch »Gerechtigkeit« gesühnt werden. Diese doppelte Sinnproduktion verknüpft das Opfer mit dem Aufruhr. Aus Geschichtsbüchern und Hollywood-Filmen weiß man: Der Märtyrer ist der Beginn vom Ende des Diktators.

Das jedenfalls ist der Mythos. Die Wahrheit ist hingegen, dass eine ökonomisch gut funktionierende Diktatur sich jede erdenkliche Anzahl von Opfern leisten kann, und im Zweifelsfall sogar nicht nur einzelne Menschen oder Parteien, sondern ganze »Völker«, »Rassen« oder Religionen »opfert«.

Source: http://jungle-world.com/artikel/2011/28/43568.html weiter...
2011-07-14

Autonome wollen autonom demonstrieren

Pic: Grafitti

Kreuzberg erwartet brisante Samstagnacht: Linke wollen an die Erschießung eines G-8-Gegners vor zehn Jahren erinnern – mit einer unangemeldeten Demo. Polizei fürchtet Straftaten. VON KONRAD LITSCHKO

Kreuzberg steht ein unruhiges Wochenende bevor: Autonome wollen am späten Samstagabend vom Lausitzer Platz durch den Stadtteil demonstrieren, in Gedenken an einen italienischen Globalisierungskritiker, der vor zehn Jahren bei Anti-G-8-Protesten in Genua erschossen wurde. Allerdings: Der Demozug wurde nicht bei der Polizei angemeldet. Die Szene bewirbt das offensiv als Teil des Konzepts.

“Rache für Carlo”, so ist ein Aufruf zu der Demo überschrieben, der auf linken Internetportalen kursiert. 2001 war der 23-jährige Carlo Giuliani bei gewalttätigen Protesten gegen den G-8-Gipfel im italienischen Genua von einem Polizisten erschossen worden. Die Demo will daran erinnern. Sie soll um 22 Uhr vom Lausitzer Platz zum Nordzipfel des Mariannenplatzes führen, wo Linke am 1. Mai einen “Carlo-Giuliani-Park” ausgerufen hatten.

Source: http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/autonome-wollen-autonom-demonstrieren/ weiter...
2011-07-13

(B) Dezentrale Aktionen oder Demo

Pic: Grafitti

Mit Interesse haben wir die Mobilisierung zu einer nicht angemeldeten Demonstration in Berlin am 16.Juli verfolgt. Wie sich die Polizei verhalten wird ist nicht absehbar. Hiermit wollen wir eine Option in die Debatte werfen, die von den (Nicht)Organisator_innen bislang nicht vorgestellt wurde.

So wie wir es verstanden haben, soll die Demonstration einen Bezug zum Kiez in Kreuzberg haben, mithin also keinen Krawall gegen die dortige Nachbarschaft führen. Damit würde sich normalerweise eine andere Gefährdungsanalyse (aus Sicht der Polizei) ergeben als beispielsweise eine Demonstration durch die City. Das die Polizei durchaus Kosten und Nutzen abwägt, hat sich am 1.Mai gezeigt, als sie eine Sponti in Kreuzberg laufen ließ um keine Randale zu provozieren.

Jedoch ist die Berliner Polizei gegenwärtig in einer Führungskrise.

Source: http://linksunten.indymedia.org/de/node/43171 weiter...
2011-07-13

Brandsätze auf LKA-Gebäude geworfen

Pic: LKA

Die Täter zündeten in der Nacht zu Mittwoch gegen 2 Uhr an den beiden Eingangstüren des Gebäudes in der Niederschönhauser Idastraße Brandsätze. Zeugen alarmierten die Feuerwehr, die das Feuer schnell unter Kontrolle hatte. Es entstand geringer Sachschaden. Zum Tatzeitpunkt befanden sich keine Personen in dem Gebäude.

An eine Wand schmierten die Täter die Parole "Für Carlo 20.7.2001 R.I.P." Sie spielen damit auf den Demonstranten Carlos Giuliani an, der 2001 während der Proteste gegen den G8-Gipfel in Genua erschossen wurde.

Source: http://www.bz-berlin.de/tatorte/brandsaetze-auf-lka-gebaeude-geworfen-article1225638.html
2011-07-12

Diskussionsbeitrag #1

Pic: Grafitti

Folgender Beitrag wurde uns zugeschickt:

„Am Rande einiger Textbeiträge zur Demonstration kam es zu öffentlich geführter Kritik an den Organisator_innen.Trotz einiger Imageprobleme des DIY-Labels (Do it yourself) sind dessen Grundsätze wichtig für eine libertäre Bewegung. Deshalb ist der Begriff Organisator_innen bei dieser Demo entweder unangebracht oder sollte auf alle angewendet werden, die sich in irgendeiner Weise an dieser Beteiligen. Als Bezugsgruppe, die sich mit dem Demonstrationskonzept identifiziert, wollen wir einige Kritikpunkte aufgreifen.

Source: http://rachefuercarlo.blogsport.de/2011/07/10/diskussionsbeitrag-1/#more-22 weiter...
2011-07-12

Aachen: Carlo Giuliani bleibt unvergessen!

Pic: Grafitti

Vor zehn Jahren, am 20.Juli.2001 bei dem G8-Gipfel in Genua (Italien), wurde der linke Demonstrant und Globalisierungsgegner Carlo Giuliani durch einen Kopfschuss von Polizisten brutal getötet. Er ist nicht das einzige Opfer der polizeilichen Gewalt und Repression in Genua. Etliche Menschen wurden misshandelt, gedemütigt und verletzt. Viele sind seit diesen Tagen traumatisiert.
Und dies nur, weil diese Menschen gegen ein System demonstriert haben, welches allein durch Unterdrückung und Ausbeutung aufrechterhalten werden kann und in dem für Macht und Kapital der Tod zahlreicher Menschen in Kauf genommen wird.

Genua ist ein trauriges Beispiel für die Eskalation und den Missbrauch von Macht und Autorität, doch bei Weitem nicht das einzige. In kleinerem und größerem Ausmaß passiert es heute nach wie vor, dass Menschen durch staatliche Institutionen Gewalt und Demütigung erfahren müssen.

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2011-07-12

Köln: Genua 2001 bleibt unvergessen.

Pic: Grafitti

Genua 2001 bleibt unvergessen. Kundgebung: 23.Juli // 16 Uhr// Zülpicher Platz

Vor zehn Jahren wurde der italienische Demonstrant und Globalisierungsgegner Carlo Giuliani in Genua (Italien) von einem Polizisten durch einen Kopfschuss getötet und anschließend zweimal von dem Polizeiwagen, aus dem geschossen wurde, überrollt.
Der damals 23-Jährige hatte sich am 20. Juli 2001 an Protesten gegen den G8 Gipfel in Genua beteiligt und wollte die brutalen Angriffe der Staatsmacht nicht ohne Widerstand hinnehmen. Letztere griffen an jenem Tag in der ganzen Stadt Demonstrationen an, die sich gegen den G8 Gipfel richteten. Dabei wurden hunderte Demonstranten verletzt, ebenso viele festgenommen und zum Teil tagelang auf verschiedenen Wachen festgehalten und gefoltert. Es wird von über 700 Verletzten durch Polizeigewalt gesprochen. Jedoch kein Polizist, nicht einmal der Mörder von Carlo Giuliani, wurde verurteilt.

Source: http://ajkoeln.blogsport.de weiter...
2011-07-11

Carlo Giuliani unforgettable

Plakat

Neben den Demos in Berlin, Nürnberg, Aachen und Duisburg rufen wir nun auch zu einer künstlerich gestalteten Gedenkkundgebung in der Duisburger Innenstadt an Carlos Todestag, dem 20.07.2011 auf!
Die Aktionen in Duisburg richten sich vor allem gegen Staatsgewalt, die in den letzten Jahren fast überall auf der Welt immer reaktionärere und brutalere Gestalt annimmt.

Am 20.07.2001 in Genua wurde Carlo getroffen – doch gemeint waren wir alle!

Carlo Vive!
10 Jahre Genua – Carlo Giuliani bleibt unvergessen

Es war der traurige Höhepunkt der Repressionen angesichts der G8-Proteste in Genua am 20. Juli 2001: Carlo Giuliani wird aus nächster Nähe in den Kopf geschossen und stirbt. Der Polizeiwagen, aus dem der Schuss fiel, setzt dabei zurück und überrollt seinen Körper. Hunderttausende Menschen versammelten sich nach einer breiten Mobilisierung in diesen Tagen um gegen den G8 Gipfel anzukämpfen, der von massiven Repressionen und Folterungen seitens der Staatskräfte gekennzeichnet war. Schwere Menschenrechtsverletzungen folgten den Massenprotesten in Genua, die das wahre Gesicht der „demokratischen“ EU-Staaten, sowie der G8 Mächte demonstrierten. Carlo ist eines von unzähligen weltweiten Opfern von Staatsgewalt, der heute eine Symbolfigur im Kampf gegen den Repressionsapparat der neoliberalen herrschenden Mächte darstellt.

Source: http://de.indymedia.org/2011/07/311578.shtml weiter...
2011-07-11

10 Jahre Genua

Bild: Genua

Um den 20.07.2011 findet an mehreren Orten das Gedenken zum zehnten Todestag Carlo Gulianis statt. Ob die breit angekündigte zentrale Demonstration durch Berlin Kreuzberg auch wie geplant laufen wird, ist noch offen.

Neben dem Gedenken in Genua wird im Zeitraum um den eigentlichen Jahrestag am 20. Juli von vielen Gruppen im Bundesgebiet zu Demonstrationen aufgerufen. Während nach Aachen, Duisburg und Nürnberg regional mobilisiert wird, haben sich zahlreiche Gruppen den Aufrufen zur zentralen Demonstration in Berlin angeschlossen. Da in Berlin von allen Seiten eine Anmeldung des Gedenkens bei der Polizei abgelehnt wird, dürfte der Abend hier nicht nur für die Aktivist_innen und Genua-Veteran_innen interessant werden, sondern ebenso für die Bevölkerung in SO 36. Bis jetzt hat sich die Obrigkeit zum Umstand der Nichtanmeldung – die im heutigen Berlin übrigens ein Novum darstellt – nicht geäußert. In Ankündigungen im Internet und auf Flyern wird von Seiten der Demonstrant_innen jedoch auch verkündet, nicht „über die Legitimation einer Gedenkendemo für Carlo Giulian mit der Staatsmacht“ debattieren zu wollen. Diese Offensive findet bei vielen Menschen, denen gesetzeskonforme Demonstrationen gegen staatliche Gewalt nicht als das richtige Mittel erschienen offenbar starken Anklang.

Source: http://de.indymedia.org/2011/07/311553.shtml weiter...
2011-07-09

(B) Update Genua Demo 16. Juli

Zum ersten Mal seit langem wird in Berlin offen für eine unangemeldete Demonstration mobilisiert. Aktuelle Einschätzung über den Ablauf am 16.Juli.
Die Demonstration in Kreuzberg soll die Ermordung von Carlo Giuliani, die Übergriffe der Polizei in der Diaz Schule und an anderen Orten in Genua sowie die Politik der G8 thematisieren. Sie wird nicht angemeldet werden weil es unerträglich wäre sich dafür die Genehmigung von denen zu besorgen, die für die Ereignisse von Genua (mit)verantwortlich sind.
In Berlin werden unangemeldete Demonstrationen traditionel von der Polizei gestoppt. In der Regel lösen sich echte Spontis bei Eintreffen grösserer Polizeikräfte auf.
Die Durchsetzbarkeit einer Demo hängt also unter anderem von der Anzahl der Demonstrantinnen und Demonstranten ab.

Source: http://de.indymedia.org/2011/07/311434.shtml weiter...
2011-06-30

Carlo Giuliani unsterblich!

Plakat

10 Jahre- Kein Vergeben, Kein Vergessen!

Carlo Giuliani lebt in unserem Kampf weiter!
Ein Schuss durch das linke Auge, der Wagen setzt zurück, überrollt seinen Körper – Carlos Giuliani tot! Ermordet durch italienische Carabinieri während der G8- Proteste in Genua 2001. 10 Jahre ist es her, seit die schweren Ausschreitungen im Rahmen der G8-Proteste zum Tod eines Gewerkschaftssohns führten. 10 Jahre die nicht vergessen ließen, dass Carlos Giuliani ein Symbol geworden ist für eine gerechte Gesellschaft im Kampf gegen die herrschenden Mächte dieser Erde, die mithilfe des kapitalistischen Systems Unterdrückung und Ausbeutung aufzwingen. An diesem Tag wurden wir alle getroffen. In Gedenken an Carlo Giuliani gehen wir auch heute noch auf die Straßen, gedenken seiner und machen auf die Missstände dieser Gesellschaft aufmerksam.

Source: http://de.indymedia.org/2011/06/310890.shtml weiter...